Am 3. März sind wir bei der Job4U Messe im Bürgerhaus in Rees mit dabei!
03.03.2026, 13:00 Uhr - 03.03.2026 Bürgerhaus Rees
Chefärztin Orthopädie / Unfallchirurgie
Leiterin des Endoprothetikzentrums
Endoprothetikzentrum
St. Willibrord-Spital Emmerich
Willibrordstraße 9
46446 Emmerich am Rhein
tanja.kostuj(at)kh-emmerich.de
Síe finden uns im Gebäude B, 1. OG
In der Region ist die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am St.Willibrord-Spital beim Ersatz künstlicher Hüft- und Knieprothesen die führende Klinik. Um die Qualität in der endoprothetischen Versorgung zu erhalten und zu verbessern, ist ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung erforderlich, was durch die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) bestätigt wird (erstmals im Jahr 2014). In diesem Jahr werden nahezu 600 Endoprothesen implantiert werden. Die Leiterin des Endoprothetikzentrums und ihr Team stehen dabei auch den Innovationen der modernen Endoprothetik – mit minimal-invasiven, gewebeschonenden Zugangswegen und neuen Implantaten – offen gegenüber, sofern sie sich in klinischen Studien bewährt haben.
weiterlesenDas Endoprothetikzentrum bietet folgende Vorteile:
Die einweisenden Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Patienten im Rahmen der Sprechstunden persönlich vorzustellen.
Kooperationspartner des EPZ Emmerich sind:
• Klinik für Gefäßchirurgie, Marien-Hospital Wesel
• Laborbetriebsgesellschaft hygel, Gelsenkirchen
• Endoprothetikzentrum des Universitätsklinikums Bonn
• Institut für Pathologie, Dermatohistologie und Zytologie, Wesel
• Zentrum für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie, Bocholt-Goch
• MVZ Radiologie im Forum
• Neurologie und Neurophysiologei am Marienhospital Kevelaer
Gebündelte Kompetenz für eine zielgerichtete und individuelle Patientenversorgung: Dies gewährleisten die medizinischen Zentren des St. Willibrord-Spitals. Hier werden sämtliche Leistungen in Medizin, Pflege, Beratung und Betreuung, die für die Behandlung erforderlich sind, zusammengefasst und koordiniert. Die Patienten profitieren von schnellerer Diagnosestellung und fachübergreifendem Know-how.
An diesem umfassenden Netzwerk sind nicht nur Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten beteiligt, sondern auch niedergelassene Ärzte und - je nach Bedarf - weitere Experten aus dem eigenen Haus und externe Kooperationspartner.
Hüftgelenkersatz
Bei der Hüft-Vollprothese (auch: Totalendoprothese / TEP) wird das durch Arthrose zerstörte Hüftgelenk komplett ersetzt. Die Endoprothese besteht aus der Hüftpfanne und dem Hüftschaft, auf den ein Kugelkopf aufgesetzt wird, der sich in der Pfanne bewegt. Die Gelenkkomponenten, das heißt die Gelenkflächen, die direkten Kontakt miteinander haben (Gleitpaarung), können verschieden gestaltet werden: Ein Keramikkopf kann gegen einen Pfanneneinsatz aus Polyethylen oder Keramik laufen; ein Metallkopf gegen einen Pfanneneinsatz aus Metall oder Polyethylen. Sämtliche Kombinationsmöglichkeiten haben den einen Zweck, die Reibung in der Pfanne und damit die Abnutzung der Komponenten so gering wie möglich zu halten, damit das Gelenk lange hält (man spricht auch von der Standzeit der Prothese).
Die Gelenkpfanne wird in das Becken eingepresst (Pressfit), eingeschraubt (Schraubpfanne) oder auch einzementiert. Der Hüftschaft wird in den Oberschenkelknochen (Femur) einzementiert oder zementfrei implantiert. Bei letzterer Form verklemmt er sich fest im Knochen. Schließlich wird der Kugelkopf auf den Hüftschaft gesteckt, der sich dort ebenfalls sicher verklemmt.
In der Abteilung für Orthopädie kommen rein zementfreie und teilzementierte (Hybridversion), selten auch vollzementierte Hüft-TEP zur Anwendung. Die Art der Versorgung richtet sich hierbei nach dem (biologischen) Alter des Patienten, seiner Knochenqualität, seiner Mobilität – z.B. Fähigkeit zur Teilbelastung – und nicht zuletzt nach seinen individuellen Bedürfnissen.
Kniegelenkersatz
Wenn die konservative Therapie, einschließlich der medikamentösen (Schmerz-)Therapie, des fortgeschrittenen Kniegelenkverschleißes (Gonarthrose), keine ausreichende Schmerzfreiheit mehr bieten kann, müssen Patient und Arzt über „das letzte Mittel“ nachdenken: den Einsatz eines künstlichen Kniegelenks (Knie-TEP).
Wie bei der Hüft-Endoprothese sind die langfristigen Erfolgsaussichten auch beim Ersatz des Kniegelenks sehr gut. So sind ungekoppelte Knie-TEP (auch: Oberflächenersatz), wie wissenschaftliche Studien zeigen, auch nach 15 Jahren noch in über 90 Prozent aller Fälle voll funktionsfähig. Welches Implantat für Sie am besten geeignet sein dürfte, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen. Zu diesem Zweck gibt es je nach Ausprägung des Verschleißes mehrere Implantat-Typen:
Einfache (unicondyläre) Schlittenprothese
Sie kann verwendet werden, wenn der Verschleiß ausschließlich die Innenseite (oder in seltenen Fällen allein die Außenseite) des Kniegelenks betrifft, während die jeweilige Gegenseite des Gelenks und die Kniescheibenfläche unversehrt sind. Zwei genau zueinander passende Implantatteile werden eingesetzt und mit so genanntem „Knochenzement“, der einem Zwei-Komponenten-Klebstoff vergleichbar ist, im Knochen verankert. Damit ist die Gelenkfunktion wiederhergestellt. Sollte es nach Jahren zu einem Fortschreiten des Gelenkverschleißes an der nicht ersetzten Seite oder hinter der Kniescheibe kommen, ist ein Umbau in eine Totalendoprothese (TEP) möglich.
Ungekoppelte Oberflächenersatz-Prothese
Die heute in den meisten Fällen verwendete Implantatart ersetzt die gesamte Oberfläche des Kniegelenks, wenn mehrere Anteile des Knies von Arthrose betroffen sind. Es wird nur sehr wenig Knochen entfernt, und das Implantat passt sich der natürlichen Oberfläche des Kniegelenks an. Das Knie wird weiter von den eigenen Seitenbändern und der gelenkumgreifenden Muskulatur geführt.
Gekoppelte Knie-TEP
Sie wird eingesetzt, wenn die Bandführung, also der Halt des Kniegelenks, nicht mehr ausreichend vorhanden oder stark eingeschränkt ist. Bei diesem Implantat gewährleistet die Prothese selbst die Stabilität. Seit Entwicklung der Oberflächenersatz-Prothesen wird diese Form des Gelenkersatzes nur noch selten, v.a. im Rahmen einer Wechseloperation, verwendet.
Am 3. März sind wir bei der Job4U Messe im Bürgerhaus in Rees mit dabei!
03.03.2026, 13:00 Uhr - 03.03.2026 Bürgerhaus Rees
Wir freuen uns am 7. März 2026 von 10:00-17:00 Uhr unsere Türen am St. Willibrord-Spital Emmerich für Besucherinnen und Besucher zu öffnen. Kommen Sie vorbei und erleben Sie Gesundheit!
07.03.2026, 10:00 Uhr - 07.03.2026 St. Willibrord-Spital Emmerich kostenlos! Für alle!
Gastroenterologie erleben – Divertikelkrankheiten: Wann wird es ernst?!
Am 19. März 2026 laden wir Sie herzlich zu unserer Infoveranstaltung „Gastroenterologie erleben – Divertikelkrankheiten, wann wird es ernst?!“ ein.
19.03.2026, 17:30 Uhr - 19.03.2026 Willibrord-Saal (2. Etage, ehemalige Kapelle) kostenlos
7. März 2026: Tag der offenen Tür im St. Willibrord-Spital Emmerich Gesundheit erleben
Emmerich. Am Samstag, 7. März 2026 (10:00-17:00 Uhr), öffnet das St. Willibrord-Spital Emmerich seine Türen zum diesjährigen Tag der offenen Tür. Von moderner Medizintechnik bis zu persönlichen Gesprächen mit Expertinnen und Experten – Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Tag mit exklusiven Einblicken hinter die Kulissen des Krankenhauses direkt am Rhein.
Emmerich / Goch. Das St. Willibrord-Spital Emmerich hat seine bisherige Laborstruktur neu aufgestellt und bindet seit Ende des vergangenen Jahres das Zentrallabor des Katholisches Karl-Leisner Klinikum in seine diagnostischen Prozesse ein. Ziel der Umstellung ist es, die labormedizinische Versorgung langfristig qualitativ hochwertig, effizient und zukunftssicher aufzustellen.
Emmerich. Medizin verständlich erklärt, nah dran an den Menschen – das bietet das St. Willibrord-Spital Emmerich auch 2026 wieder mit seiner Veranstaltungsreihe „Medizin erleben“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich in entspannter Atmosphäre über aktuelle medizinische Themen zu informieren, Fragen zu stellen und mit den Expertinnen und Experten des Hauses direkt ins Gespräch zu kommen.